Die Ausgangslage: Balkon an Balkon, kaum Privatsphäre
In der dicht bebauten Reihenhaussiedlung standen sich die Balkone der Nachbarhäuser nur wenige Meter gegenüber. Das bestehende, offene Metallgeländer bot den Eigentümern kaum Rückzugsmöglichkeit — an lauen Sommerabenden auf dem Balkon zu sitzen fühlte sich für die Familie unangenehm einsehbar an.
Die Lösung: Perforiertes statt geschlossenes Lochblech
Eine vollständig blickdichte Verkleidung hätte den Balkon dunkel und beengt wirken lassen. Wir haben deshalb ein Balkongeländer mit fein perforiertem Lochblech vorgeschlagen: Die Löcher im Quadratmuster reduzieren die Durchsicht deutlich, ohne den Balkon komplett abzuschotten, und lassen gleichzeitig Licht und Luft durch.
Das Lochblech wurde feuerverzinkt und anschliessend in einem warmen Beigeton pulverbeschichtet, passend zur hellen Fassade des Reihenhauses. Diese Farbwahl war der Familie wichtig, damit sich das neue Geländer optisch in die gesamte Siedlung einfügt, statt sich abzuheben.
Montage auf der bestehenden Betonbrüstung
Da die tragende Betonbrüstung des Balkons bereits vorhanden und in gutem Zustand war, konnte das neue Geländer direkt darauf aufgesetzt werden — eine kosteneffiziente Lösung gegenüber einem kompletten Neubau der Brüstung. Die Fussplatten wurden mit witterungsbeständigen Dübeln verankert, die Montage war innerhalb eines Tages abgeschlossen.
Das Ergebnis
Die Familie nutzt den Balkon seither deutlich häufiger — besonders an den Abenden, an denen vorher die direkte Einsicht der Nachbarn gestört hatte. Zwei Nachbarhäuser in derselben Siedlung haben sich seither ebenfalls für dasselbe System entschieden.









