Ein Handlauf ist nur so sicher wie seine Befestigung an der Wand. Handlaufhalter müssen nicht nur das Eigengewicht des Handlaufs tragen, sondern im Ernstfall das plötzliche Hineinstürzen einer schweren Person mit dynamischer Hebelwirkung abfangen.
Befestigungssysteme für jede Wandkonstruktion
- Massivbeton & Kalksandstein: Befestigung mittels Edelstahl-Bolzenankern oder Spreizdübeln M8 mit mindestens 60 mm Verankerungstiefe.
- Mauerwerk mit Hohlräumen (Backstein, Poroton): Montage mit chemischen Verbundankern (Injektionsmörtel) und Siebhülsen, die eine formschlüssige Verklebung im Stein erzeugen.
- Trockenbau- & Gipskartonwände: Direkte Verschraubung in bauseitige Holzverstärkungen (Traversen) oder Einsatz von metallischen Kippdübeln mit hoher Lastverteilung.
- Aussendämmung (WDVS): Verwendung thermisch entkoppelter Montageelemente mit Glasfaser-Dämmstopp, um die Dämmfassade vor Wassereintritt und Kältebrücken zu schützen.
Optimaler Konsolenabstand
Um ein Nachgeben oder Schwingen des Handlaufs auszuschliessen, setzt Geländeri Handlaufhalter in Abständen von 80 bis maximal 100 cm. An den Enden wird der erste Halter jeweils ca. 15 cm vor dem Handlaufabschluss positioniert.






